7. September Jahreshauptversammlung

 Außergewöhnliche Umstände erfordern außergewöhnliche Maßnahmen

Vorneweg – eines der Themen der Jahreshauptversammlung war die Namensänderung von „Seniorenclub Weissach im Tal 55+“ in „Seniorenclub Weissacher Tal 66+“, die von den Versammelten einstimmig beschlossen wurde. Denn nicht nur Weissacher Senioren wissen das Angebot der rührigen Ehrenamtlichen zu schätzen, Mitglieder kommen ebenso aus den umliegenden Gemeinden.

Außergewöhnliche Umstände erfordern außergewöhnliche Maßnahmen, dieser Wahlspruch erwies sich wieder einmal als wahr bei dieser Versammlung. Weissachs Bürgermeister Ian Schölzel bekundete, dass dies wohl die erste Hauptversammlung sei, die in seiner Amtszeit unter freiem Himmel stattgefunden habe. Geschuldet war dies den Corona-Auflagen, die das Team um den Vorsitzenden Roland Schlichenmaier jedoch optimal umgesetzt hatte. Um die 70 Mitglieder hatten sich eingefunden und konnten gemäß den Richtlinien mit Abstand unter blauem Himmel platziert werden. Zur Begrüßung ließ Schlichenmaier die vergangenen Monate Revue passieren. „Schlimm ist für mich die Angstmacherei“, sprach er sicher vielen Senioren aus dem Herzen. „Was oder wem soll man glauben?“ Als große Gefahr, besonders für Seniorinnen und Senioren, benannte er nicht nur die gesundheitlichen Risiken des Virus, sondern auch Folgen der Isolation, wie etwa Vereinsamung. Mitglieder des Vorstandes hatten sich bemüht, den Kontakt zu den Mitgliedern aufrechtzuerhalten. Im Juli hatte sich endlich die Möglichkeit ergeben, wieder persönlich aufeinander zu treffen, bei dem musikalischen Treffen mit Musikus Julius Bachmann. Zustimmender Applaus kam, als der Vorsitzende seine Begrüßung mit den Worten von Jean-Jacques Rousseau beendete: „Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.“

Im Anschluss gab Schlichenmaier den Jahresbericht der Schriftführerin Barbara Rombold wieder, die an diesem Termin nicht teilnehmen konnte. Im vergangenen Jahr hatte der Seniorenclub zahlreiche Seniorennachmittage und Seniorentreffs durchgeführt, die durchweg gut besucht waren, ebenso die Seniorengymnastik-stunden. Besonders beliebt waren die Tanznachmittage. Zudem hatte der Seniorenclub Ausflüge, Besenbesuche, ein Grillfest sowie einen Theaternachmittag organisiert. Der Höhepunkt des Jahres war schließlich die Weihnachtsfeier, bei der die Kinder der Kita Marktplatz die Weihnachtsgeschichte vorführten. Horst Tschirner hat das Amt des Schatzmeisters von Wolfgang Bitzer übernommen und konnte einen leichten Anstieg im Gesamtkassenbestand melden. Die Kassenprüfer Bernhard Maier und Dagmar Greff bescheinigten eine ordentliche Kassenführung, sodass Bürgermeister Schölzel die versammelten Mitglieder vorbehaltlos um die Entlastung des Vorstandes bitten konnte, was einstimmig gewährt wurde. Auch für die Verwaltungen seien die letzten Monate nicht einfach gewesen, die Verordnungen hätten sich teilweise täglich geändert. Für die kommende Zeit sei man mit Notfallplänen ausgestattet und so sei zu hoffen, dass auch weiterhin alles soweit gut gehen würde. 

Nach einer Minute des Schweigens für die verstorbenen Mitglieder sprach Roland Schlichenmaier seinen Dank aus an alle ehrenamtlich Engagierten, die die vielen Veranstaltungen des Seniorenclubs erst möglich gemacht hätten. Und die kommen wohl an, wie ein Zwischenruf zeigte: „Wir fühlen uns richtig wohl da!“ Zum Ausblick ist aktuell nicht viel möglich, die Tanznachmittage werden voraussichtlich erst 2021 wieder aufgenommen, möglicherweise können die Montagstreffen jedoch ab Oktober wieder stattfinden. Die Weihnachtsfeier soll in diesem Jahr aus Platzgründen in der Gemeindehalle Unterweissach stattfinden. Und für das nächste Jahr ist eine Feier zum 50-jährigen Jubiläum des Seniorenclubs für den 26. April geplant. Und mit einem herzlichen „Bleibat xond!“ begann der gemütliche Teil, mit Musik und Gesang mit Julius Bachmann, sowie in der Pause ein Schwäbisches Vesper.

Simone Schneider-Seebeck

 


6. Juli Volksmusik Konzert

Endlich wieder ein Zusammentreffen. 67 Seniorinnen und Senioren erlebten einen schönen Nachmittag. Bericht dazu finden Sie unter Aktuell.


24. Februar Rosenmontagsball

Wieder ein gelungener Rosenmontagsball mit von den Helferinnen gebackenen sehr leckeren und kostenlos angebotenen "Fasnetsküchla". Viele, teils verkleidete Besucher füllten den Saal und erlebten einen kurzweiligen Nachmittag, aufgelockert mit Witzen, Sketchen und Büttenrede. Julius Bachmann forderte mit seinem flotten Spiel immer wieder zum Tanzen auf. Auch die obligatorische Polonaise führte durch den Raum. Die beliebtesten Fastnachtslieder von Ernst Neger wie "HumbaTäterä", "Rucki Zucki" und "Heile heile Gänsle" trug Roland Schlichenmaier in gekonnter Weise vor. Das "Duo Eisenbahn" mit ihm und Karlo Bauer sang "sag Dankeschön mit roten Rosen", sowie das Lieblingslied der Helferinnen "Rot, Rot, Rot sind die Rosen". Der Vorsitzende RS dankte in seinem Schlusswort allen, die zum guten Gelingen des Nachmittags beigetragen haben. Mit dem Lied "So ein Tag so wunderschön wie heute" ging dieser schöne Rosenmontagsball viel zu schnell zu Ende. So war es kein Wunder, dass es den "Narren" schwer fiel, nach Hause zu gehen. BR


10. Februar Besen "Römerhof"

In diesem Jahr führte uns die Frühjahrs-Besenfahrt in den Kirschenhardthof in den Besen "Römerhof". Trotz stürmischen Vorhersagen sind über 60 Seniorinnen und Senioren der Einladung gefolgt und haben es nicht bereut, dass sie dabei waren. Es passte einfach alles, das Essen, die Getränke und die super Stimmung. Auf der Heimfahrt war die einhellige Meinung "da müssen wir mal wieder hin". RS


13. Januar "Erlebnis Erzgebirge"

Im Rahmen des ersten Senioren-Nachmittags im neuen Jahr, wurde allen im November und Dezember Geborenen gratuliert. Ein Blumengruß, ein Verzehr-Gutschein sowie ein Säckchen Süßigkeiten und das "Lied an die Freude", vorgetragen von Julius Bachmann, erfreute die "Geburtstagskinder".

Nach einer kurzen Pause begann die Vorstellung "Schönes Erzgebirge". Der Hotelier Thomas Härtig aus Frauenstein begann seine Ausführungen mit der Vorstellung seines Hotels "Goldener Stern" und führte die zahlreichen Besucher in einer schönen Bilderschau durch seinen Ort und die naheliegenden Landschaften und Schönheiten des Erzgebirges.

In kürzester Zeit erreicht man ab Frauenstein z.B. Dresden oder das einmalige Sandsteingebirge die Bastei. Er zeigte tolle Wandermöglichkeiten, Bustouren, historische Schmalspur-Bahnfahrten und versteckte Bootstouren. Anschließend beantwortete er Fragen der Besucher. Anhand von Prospekten konnte man das Gesehene nacherleben. So war es ein gelungener Nachmittag, der Lust auf eine Reise ins Erzgebirge machte. BR